Über mich

Was Sie hier lesen, spreche ich gerade live in ein iPhone. Es ist verbunden mit einem KI-basierten Autorensystem, das aus gesprochener Sprache einen publizierbaren Text macht. Das allein ist bemerkenswert. Aber es ist bei weitem nicht der erste technologische Fortschritt, den ich in meinem Leben erlebt habe.

Die PC-Revolution

Ich habe mich immer schon für Technologie interessiert. Und war deswegen auch immer auf der Höhe der Zeit, wenn es darum ging, neue Technologien zu erkennen und dann auch zu verwenden.

Es fing an mit der Revolution, die der Personalcomputer ausgelöst hat. In den achtziger Jahren wurde Computertechnologie erstmals für jedermann verfügbar. Vorher waren das sehr teure Gerätschaften, die sich ausschließlich große Unternehmen leisten konnten. Mit dem PC stand sie jedem zur Verfügung, der über moderate finanzielle Mittel verfügte.

Auch damals hat das große Ängste ausgelöst. Viele Menschen fürchteten um ihre Arbeitsplätze — obwohl diese Befürchtung gänzlich unbegründet war. Statt auf mechanischen Schreibmaschinen hat man dann eben auf Computern geschrieben. Die waren noch mit DOS ausgestattet, alles lief über die Kommandozeile. Der Sprung kam mit der grafischen Benutzeroberfläche, die dem Anwender erstmals ermöglichte, auf einfache Art und Weise mit dem Computer zu interagieren. Die Verbreitung war dementsprechend schnell. Schreibmaschinen und Tipp-Ex waren Geschichte. PCs hatten jedes Büro erobert.

170.000 Dollar für acht Spuren

Wie schnell sich diese Technologie entwickelt hat, habe ich selbst erfahren — im Bereich Audio-Postproduction. Ich war einer der ersten, der ein digitales Postproduction-Studio konzipiert und betrieben hat. Die Basis war ein WaveFrame AudioFrame: ein Acht-Spur-Harddisk-Recorder mit eingebautem Zwölf-Kanal-Mischpult und einem Editing-System. Kostenpunkt damals: ungefähr 170.000 Dollar.

Dieses Gerät hat die damals üblichen Maschinenräume ersetzt. Da standen große Perfoläufer, dazu ein Lichtbildprojektor. Ein riesiger Maschinenraum, vollgestopft mit mannshohen Geräten und wenn diese Maschinerie angelaufen ist, dann war das ein Geräuschpegel wie in einer Fabrik.

Parallel dazu gab es die Entwicklung der digitalen Kameras, die den Preis für Filmproduktionen gesenkt und die Arbeit vereinfacht haben. Dazu kamen digitale Schnittsysteme für Bild und Ton, die es ermöglichten, daß viele Menschen Zugang zu einer Technologie hatten, die vorher gut finanziell ausgestatteten Firmen vorbehalten war.

Im Grunde genommen war das eine Demokratisierung. Mehr Menschen konnten Technologien verwenden, um ihre künstlerischen Ideen Ausdruck zu verleihen — was vorher durch den hohen Preis der Gerätschaften schlicht nicht möglich war.

Das Smartphone öffnet die Welt

Dann kam das Smartphone. Es hat noch einmal eine ganz andere Welt eröffnet. Zusammen mit dem Internet entstand eine weltweite Struktur, in der jeder sich persönlich ausdrücken konnte — ausgestattet mit Kamera, hochwertigem Ton und der Möglichkeit, jederzeit seine Ideen in die Welt zu bringen.

KI: Ein universelles Instrument

Und jetzt: künstliche Intelligenz. Eine neue Art von Software, die sich grundlegend von herkömmlicher Software unterscheidet. Ein universelles Instrument, um alle möglichen Aufgaben auf einfache Art und Weise zu erledigen. Der Zugang ist einfach. Ein Prompt genügt.

Man muß kein Programmierer mehr sein, um seine Ideen umzusetzen. Das wird sichtbar an der riesigen Welle von Anwendungen aller Art, die gerade entsteht. Was früher die grafische Benutzeroberfläche war — Befehle eintippen, mit der Maus arbeiten — wird ersetzt durch ein Eingabefeld, in dem man mit natürlicher Sprache beschreibt, was man von der KI erledigt haben möchte.

Dabei gibt es keine Grenzen. Ich kann eine KI beauftragen, mir ein Programm zu schreiben. Oder ich kann die riesige Wissensbasis verwenden, die innerhalb des Netzwerks einer KI vorhanden ist. Schon heute wird behauptet, das sei das gesamte Wissen der Menschheit. Etwas übertrieben — es gibt Wissen, von dem wir noch gar nicht wissen, daß es irgendwo existiert. Trotzdem eröffnet das ganz neue Möglichkeiten.

Ich interessiere mich für Philosophie, für Religionen, und betreibe Forschungen auf diesen Gebieten. Früher mußte man dazu in eine Bibliothek gehen mit tausenden von Büchern. Heute reicht ein Prompt, um die Geschichte der Uiguren näher zu beleuchten. Ich wollte etwas über die islamischen Wurzeln dieses Volkes erfahren. Der vollständige Chat-Verlauf zeigt, wohin eine einzige Frage führen kann. Was ich zusätzlich bekam: Die Uiguren existierten als Turkvolk lange vor dem Islam. Sie durchliefen buddhistische, manichäische und christliche Phasen, bevor sie sich ab dem 10. Jahrhundert islamisierten — und verfügen noch über alte Schriften aus diesen frühen Epochen. Genau das ist der Unterschied. Eine KI-gestützte Recherche liefert nicht nur Antworten auf die gestellte Frage. Sie öffnet Türen zu Wissen, das man auf herkömmlichem Weg nie gefunden hätte — weil man erst gar nicht danach gesucht hätte.

Das Muster: Technologie demokratisiert

Der rote Faden ist eindeutig. Fortschritt in Technologie hat es Menschen ermöglicht, Dinge zu tun, die sie vorher nicht tun konnten. KI ist die Spitze einer computerbasierten technologischen Entwicklung, die wieder ein riesiges Feld öffnet und Perspektiven bietet, die vorher nicht vorhanden waren.

Das ist der Grund, warum ich mich mit KI beschäftige und warum ich sie anwende. Und da ich ein Mensch bin, der frei seinen Gedanken Ausdruck geben will, gebe ich mein Wissen weiter — damit auch andere Menschen das tun können.

KI ist nicht böse. KI ist nicht gefährlich. KI ist eine Chance für viele Menschen und für die ganze Menschheit, sich auf neue Höhen emporzuheben.

Das ist die Philosophie von Qzen. Das ist meine Philosophie.

Wenn Sie das bis hierher gelesen haben, vielen Dank für Ihr Interesse. Und sollten Sie Interesse haben, ich gebe mein Wissen gerne auch persönlich weiter. Sie können mich gerne jederzeit kontaktieren.