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Warum diese Seite existiert

Ich bin kein KI-Experte. Ich bin jemand der Probleme löst — und seit einiger Zeit ist KI das Werkzeug das dabei das größte Potential hat ein Multi Purpose Tool zu werden. Mein beruflicher Hintergrund ist schwer in eine Zeile zu packen: Toningenieur, Aufnahmetonmeister, Audio-Postproduktion für Synchron, Software- und Hardware-QA, Reparatur und Inbetriebnahme von CO2 Laser Anlagen und seit einigen Jahren Inbetriebnahme und Kalibrierung von EMC Generatoren. Der rote Faden ist nicht die Branche — es ist mein Interesse an Technologien aller Art. Die Grundlage dafür habe ich in meiner Jugend gelegt mit einer Ausbildung zum Rundfunk- und Fernsehtechniker.

Wie ich arbeite

Ich bin Developer wenn eine Lösung für ein Problem gefragt ist das sich mit Software lösen läßt.

Bei einem früheren Arbeitgeber — Kantar Media, Einschaltquotenmessung — gab es ein wiederkehrendes Problem: Die Adressdatenbank war schlampig gepflegt. Tippfehler, nicht existierende Adressen, veraltete Einträge. Wir im Aussendienst standen dann bei den Leuten vor der Tür und mussten fragen ob die Adresse stimmt, mit der wir gerade angekommen waren. Absurd.

Das hat mich genervt. Also habe ich eine Software geschrieben. Visual Basic, C#, ein Gateway zu Excel. An einem Wochenende habe ich mir die Grundlagen von C++ angeeignet. Dann das Programm entworfen: Adressdatensätze automatisch gegen Google Maps prüfen, Abweichungen markieren, Ergebnis als Excel-Tabelle ausgeben und an die Kollegen weitergegeben, die die Adressdatenbank pflegten. Problem gelöst.

Heute mache ich dasselbe — mit einem neuen und vielseitig anwendbaren Werkzeug. KI. In meiner aktuellen Tätigkeit habe ich einen Calibration Certificate Generator entwickelt. Vorher: 80 bis 90 Minuten manuelle Arbeit pro Gerät, Messdaten aus verschiedenen Quellen zusammentragen, in Excel formatieren, in Word überführen, Deckblatt gestalten. Nachher: zwei Minuten. Python, ein GUI, automatische Toleranzprüfung nach Norm, formatiertes Protokoll mit interpoliertem Deckblatt. Geräteunabhängig konzipiert — verwendbar für jede Geräteklasse der eine manuelle Erfassung von Messdaten zugrunde liegt.

14 Stunden Entwicklung. Werkzeug: eine KI auf meinem Arbeitsrechner, in einer geschlossenen Umgebung. Keine Firmendaten verlassen den Raum.

Das Muster ist immer dasselbe: Ein konkretes Problem. Die Bereitschaft, es zu verstehen. Und dann die Fähigkeit, die Anforderung so zu formulieren, dass ein Werkzeug — ob Visual Basic oder KI — es umsetzen kann.

Was ich damit sagen will

Man muß kein Profi-Entwickler sein um mit KI echte Probleme zu lösen. Man muss sein Problem kennen. Man muss es präzise beschreiben können. Und man muss verstehen, dass die Qualität des Ergebnisses von der Qualität der Frage abhängt.

Der Prompt macht die Musik.

Genau das ist der Kern von qzen.ch. Ich dokumentiere die Wege, die ich gegangen bin. Was ich selbst ausprobiert habe, was funktioniert hat, was schiefgegangen ist und warum.

Ich schreibe das auf, weil es mir Spaß macht — und weil ich glaube, dass es nützlich sein kann für andere Menschen. Wer Interesse hat an “Inside KI”-Erfahrungen, der wird hier fündig.

Wenn Sie Journalist sind und Ihre Recherche-Workflows verbessern wollen. Wenn Sie an einer kleinen Forschungseinrichtung arbeiten und kein Budget für Enterprise-Tools haben. Wenn Sie unterrichten und KI verstehen wollen, bevor Sie es Ihren Schülern erklären. Wenn Sie ein kleines Unternehmen führen und wissen wollen, ob KI wirklich etwas für Sie leisten kann. Oder wenn Sie einfach nur neugierig sind.

Dann sind Sie hier richtig.